US-Finanzamt will verstärkt gegen Krypto-Steuersünder vorgehen

US-Finanzamt will verstärkt gegen Krypto-Steuersünder vorgehen

4 ноября, 20220Автор admin

Die Steuerfahndung des IRS will zur bevorstehenden Steuererklärung verstärkt in Richtung Krypto ermitteln.

US-Finanzamt will verstärkt gegen Krypto-Steuersünder vorgehen

Die Ermittlungsabteilung des amerikanischen Finanzamts bereitet sich verstärkt auf Ermittlungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen vor.

Wie Bloomberg Law berichtet, gibt Abteilungsleiter Jim Lee an, dass bereits „Hunderte“ Fälle mit Bezug zu Kryptowährungen bearbeitet werden, von denen viele bald öffentlich gemacht werden sollen.

Weiter erklärt Lee, dass sich der amerikanische „Internal Revenue Service“ (IRS) in den letzten drei Jahren deutlich breiter bei den Ermittlungen um digitale Vermögenswerte aufgestellt hat. So wurden diese zuvor meist nur im Kontext von Geldwäsche betrachtet, während aktuell fast die Hälfte aller dahingehenden Verfahren mit Steuern in Verbindung stehen.

Dabei geht es oft um sogenanntes „Off-Ramping“, also der Wechsel von Kryptowährungen zurück in Landeswährungen, und fehlende Offenlegungen zu Krypto-Zahlungen.

In einem Bericht des IRS vom 3. November gibt die Steuerbehörde an, dass die 2.077 Steuerfahnder der Ermittlungsabteilung im bisherigen Jahr 2022 knapp 70 % ihrer Arbeitszeit für Ermittlungen mit Bezug zu Steuerhinterziehung und Steuerbetrug aufgewendet haben. Die verbleibenden 30 % sind Ermittlungen in den Bereichen Geldwäsche und Drogengeschäfte.

Der Leiter der Steuerfahndung betont, dass seine Abteilung darauf spezialisiert ist, Geldströme nachzuverfolgen und dies nun auch im Web3 verstärkt in Angriff nimmt:

„Wir machen das schon seit mehr als 100 Jahren, wir sind den Kriminellen ins Darkweb gefolgt und folgen ihnen jetzt genau so ins Metaverse.“

Der Bericht nennt als prominentes Beispiel den Fall um die Kryptobörse Bitfinex, in dem Milliarden von Dollar in Bitcoin 2016 von der Handelsplattform gestohlen wurden. Die beiden Hacker konnten durch die Geldströme ausfindig gemacht und festgenommen werden.

Die offensive Ankündigung des US-Finanzamtes steht vor dem Hintergrund, dass die Behörde für die bevorstehende Steuererklärung eine breit gefasste Kategorie für „Digital Assets“ eingeführt hat. In dieser werden Kryptowährungen, Stablecoins und Non-Fungible Tokens (NFT) zusammengefasst.

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